Das Ende physischer Medien: Sonys Disc-Aus 2028, GTA 6 als „Code in der Schachtel“ und der Kampf ums Eigentum am Gekauften
In einer einzigen Woche starb das physische Spiel leise. Am 1. Juli 2026 bestätigte Sony, die Produktion von PlayStation-Discs für neue Spiele im Januar 2028 einzustellen — Tage nachdem sich herausgestellt hatte, dass die „physische“ Box-Edition von GTA 6 gar keine Disc enthält, nur einen Download-Code. Die Bequemlichkeitsgeschichte ist real: Die meisten Verkäufe sind bereits digital, und weniger Discs bedeuten weniger Plastik. Doch das Kleingedruckte ist brutal — Sie kaufen kein Spiel, Sie mieten eine widerrufliche Lizenz, wie 551 verschwundene PlayStation-Filme gerade allen in Erinnerung gerufen haben. Das ist der letzte Nagel im Sarg der Wiederverkaufs-Ökonomie, die es Spielern erlaubte, zu verkaufen, zu tauschen und zu verleihen — und ein Belastungstest für die Regulierer in der EU, den USA und Japan, die die Eigentumslücke bislang haben bestehen lassen. Hier ist, was sich geändert hat, wer verliert und warum „Stop Killing Games“ der Kanarienvogel ist, den jede Marke beobachten sollte.